Die BLKB ist im 2019 erstmals CO2-neutral

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Bei der Beschaffung und der Betriebsführung legt die BLKB höchsten Wert auf die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards, die deutlich über dem Branchenstandard liegen. Entsprechend ist die BLKB seit Jahren bestrebt, ihren eigenen CO₂-Fussabdruck kontinuierlich zu verringern, indem sie beispielsweise ausschliesslich Strom aus Wasserkraft bezieht, mit der eigenen Photovoltaikanlage die internen und öffentlichen Ladestationen für E-Fahrzeuge versorgt oder sich wo immer möglich an das Fernwärmenetz anschliesst. Im Materialverbrauch fokussiert sich unsere Bank auf die Reduktion des Materialbedarfs, einen möglichst hohen Anteil an rezyklierten und rezyklierbaren Stoffen im Einkauf sowie eine konsequente Abfalltrennung.

Trotz dieser Bemühungen lässt sich heute ein CO₂-Ausstoss nicht gänzlich vermeiden. Gemeinsam mit der Firma South Pole, welche sich auf die Greenhouse Gas-Berechnung (GHG-Accounting) spezialisiert hat, hat die BLKB ihren Restausstoss an CO₂ berechnet. Dieser konnte im 2019 erstmals kompensiert und dabei gleichzeitig ein ökologisches und soziales Projekt unterstützt werden. Die BLKB-Mitarbeitenden konnten darüber abstimmen, mit welchem Projekt die BLKB ihren CO₂-Ausstoss kompensieren soll. Aus den vorgeschlagenen Projekten haben sich zwei klare Favoriten herauskristallisiert: Aufgrund der geringen Stimmendifferenz unterstützt die Bank hälftig die sichere Wasserversorgung in Ruanda und den Waldschutz in Simbabwe.

 

 

 

Warum unterstützen wir internationale Projekte? CO₂ kennt keine Landesgrenzen. Mit einem Franken können wir in Entwicklungsländern mit diesen Projekten rund zehnmal mehr CO₂ binden, als dies in der Schweiz möglich wäre. Dazu sind diese Projekte für die lokale Bevölkerung im Alltag direkt spürbar und eine grosse Entlastung. Zusätzlich versuchen wir, den Aufbau eines regionalen Umweltprojekts zu fördern. Dieses soll voraussichtlich im 2021 lanciert werden. Bis das lokale Projekt bereit ist, kompensieren wir mit den beiden gewählten internationalen Projekten. Mehr Informationen zum regionalen Projekt folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Den eigenen Fussabdruck kompensieren

Jede und jeder von uns kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Mit dem WWF Footprint-Rechner erfährt man, wie gross der persönliche Fussabdruck ist und mit welchen Massnahmen dieser verkleinert werden kann.

Der CO₂-Verbrauch einer Schweizerin und eines Schweizers liegt im Durchschnitt zwischen 5 und 10 Tonnen pro Jahr. Somit beanspruchen wir jährlich rund dreimal so viele Umweltressourcen pro Person wie global verfügbar sind. Mehr Informationen zum Schweizer Fussabdruck im Beitrag vom BFS .

Hier ein paar Tipps, wie man mit seinem Verhalten zu einer weiteren CO₂-Reduktion im Arbeitsalltag beitragen kann:

  • Treppe anstatt Lift verwenden
  • Bildschirme über Nacht ausschalten
  • Lunchbox statt Plastikgeschirr über Mittag verwenden
  • ÖV und Velo anstatt Auto benutzen
  • Fahrgemeinschaften bilden
  • Papier, PET, Karton, Plastik, Batterien usw. richtig entsorgen
  • Tassen, Gläser, Becher am Tag mehrmals verwenden

 

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Marilen Dürr
Mitarbeiterin bei BLKB
Marilen Dürr ist Leiterin Nachhaltigkeit bei der BLKB und führt unser Programm Zukunftsorientierung. Auf unserem Blog schreibt sie über unseren Weg zur zukunftsorientierten Bank in der Region und welche Entwicklungen uns dabei beschäftigen.

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