Was morgen zählt: Einführung neuer Arbeitswelten bei der BLKB

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Die BLKB bekennt sich zu mobil-flexiblem Arbeiten. Dazu gehört auch ein neues Bürokonzept, welches ihren Mitarbeitenden ermöglicht, nach dem Prinzip des Activity Based Working zu arbeiten. Was vereinfacht gesagt Förderung der Leistungsfähigkeit und Kreativität am Arbeitsplatz bedeutet.

Der Weg ist das Ziel und in den Details liegt der Mehrwert

«Yes, we’re open!», hiess es am 17. Oktober als rund 60 Mitarbeitende ihre Arbeitsplätze der neuen Bürolandschaften im 4. und 5. Stock des BLKB-Hauptsitzes in Liestal bezogen. Wenn sich Mitarbeitende auf ihren Umzug freuen, sind das ideale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start an neuer Wirkungsstätte. Rund 3 Wochen danach, hält die Begeisterung weiter an – auch die letzten Nachbesserungen sind so gut wie erledigt. Jetzt geht es darum, Feedbacks einzuholen, um für die nächsten Etappen zu lernen. Kurzum: Nach der gelungenen Einführung, bleiben wir am Ball für weitere Umsetzungen neuer Bürolandschaften am Hauptsitz und in den Niederlassungen, immer mit dem Ziel, überzeugende Lösungen für mehr Effektivität und Effizienz im Büroalltag zu schaffen. Dabei kommt auch unser Credo nicht zu kurz:
«Die Büroeinrichtung darf Spass machen».

Begleitung der Mitarbeitenden: wozu?

Bereits in der Projektphase galt es , alle Stakeholders mit auf die Reise zu nehmen und immer ein offenes Ohr für Anliegen zu haben, damit gemeinsam eine bestmögliche Lösung erzielt werden konnte. Das bedeutet: Vom Bewusstsein schaffen, Begeisterung wecken, Wissen und Fähigkeiten auf- und ausbauen, bis zur nachhaltigen Lösung, gehört alles in einen strukturierten Rollout-Plan. Dies gibt dem Change Vorhaben den Rahmen und vermittelt Sinn, Vorteile, aber auch Grenzen des Projekts/Vorhaben. Eine überzeugende Einführung ist das Fundament für einen erfolgreichen Übergang vom teils «lästigen» Umbau bei laufendem Betrieb bis zur Feststellung: «Die Büroeinrichtung darf Spass machen».

Erfolgsfaktor: was?

Das überzeugende Konzept mit den drei Grundelementen geschlossene Räume, offener Arbeitsbereich und Rückzugsbereiche führt zu einem neuen Selbstverständnis im Büroalltag. Der Arbeitstag wird entlang der Bürolandschaft individuell geplant. Dies bedeutet, dass je nach Aufgabe der optimale Raum ausgewählt werden kann. Entscheidend ist dabei, dass den Mitarbeitenden neben dem persönlichen, standardisierten Arbeitsplatz genügend Rückzugsbereiche zur Verfügung stehen. So lässt sich Activity Based Working, das in den
70-er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde, erfolgreich umsetzen.

Einbinden in den Prozess: womit?

Die besten Lösungen lassen sich in Teams entwickeln, indem wir Betroffene zu Beteiligten machen. Damit dies auch gelingt, haben wir den Gestaltungsraum definiert und kommuniziert und die ihre Feedbacks entsprechend berücksichtigt. Fazit: Auf den ersten Metern gewinnt man Botschafter und bringt eine positive Energie in das Projekt.

Konzept als Grundlage: wie?

Jeder erfolgreichen Lösung geht ein Konzept voraus, welches klar, verständlich und umfassend formuliert ist. Klarheit verschafft dem Lösungsprozess einen Rahmen der Orientierung. Verständlichkeit zeugt von der Fähigkeit, die Komplexität auf ein überschaubares Mass zu reduzieren und eine zukunftsorientierte Lösung mit möglichst wenig Nachbesserungen zu erreichen.

Initiative: warum?

Ein Gebäude, sei es privat oder für die geschäftliche Nutzung, gilt es regelmässig zu warten, damit der Wert und die Funktionalitäten erhalten werden können. Unterlässt man eine weitsichtige Bedarfsplanung kann es teuer werden und aus einer kleinen Renovation wird eine kostspielige Gesamtsanierung. Deshalb hat sich die BLKB entschieden, den Hauptsitz zu sanieren und dabei zukunftsorientierte Arbeitsplätze bzw. Räume zu schaffen. Kurz: Aus bautechnischer Notwendigkeit zu handeln, lässt sich ein substantieller Mehrwert einflechten, der sich auf die Effektivität und Effizienz, aber auch auf die Motivation der Mitarbeitenden auswirkt.

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Peter Frauchiger
Projektleiter bei BLKB
Peter Frauchiger ist seit 30 Jahren im Finanzsektor tätig und seit zwei Jahren in der Projektarbeit bei der BLKB. Als Projektleiter bringt er Vorhaben im Team zum Erfolg und teilt diese auf unserem Blog.

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