Ganz schön flexibel, diese Bank

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Homeoffice, Jobsharing, Teilzeit: Mitarbeitende der Basellandschaftlichen Kantonalbank organisieren sich selbst. HR-Leiter Daniel Kern über neue und nicht alltägliche Arbeitsmodelle bei der Bank.

Herr Kern, bei der BLKB haben sich in den letzten Jahren flexible Arbeitsmodelle etabliert. Welche Erfahrungen machen Sie damit?

Die Frage nach der Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben ist für uns zentral. Aus diesem Grund stehen bei uns flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten bereits seit längerem hoch im Kurs. Es lässt sich belegen, dass eine höhere Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeit einerseits zur besseren Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben beiträgt, andererseits fördert sie aber auch die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden und erhöht die Motivation und Leistungsbereitschaft. Wir sprechen deshalb von einer klassischen Win-win-Situation. Mobiles Arbeiten und flexible Arbeitsmodelle zahlen sich für Arbeitnehmerin und Arbeitgeberin aus.

Welche Möglichkeiten bietet die BLKB ihren Mitarbeitenden?

Wir bieten eine breite Palette an Arbeitsmodellen, die unseren Mitarbeitenden in geeigneten Funktionen Flexibilität bei der Gestaltung von Arbeitszeit und -ort erlauben. So haben wir zum Beispiel neben dem beliebten 95-Prozent-Arbeitsmodell, bei dem Mitarbeitende bei einem 100-Prozent-Pensum auf fünf Prozent Lohn verzichten und im Gegenzug zehn zusätzliche Ferientage auf ihr Ferienkonto gutgeschrieben erhalten, auch Äquivalente für tiefere Arbeitspensen eingeführt. Weiter können Mitarbeitende das Modell kurze oder lange Arbeitstage wählen, also zum Beispiel ein 80-Prozent-Pensum in fünf Arbeitstagen oder ein 70-Prozent-Pensum in drei Arbeitstagen absolvieren. Weiter fördern wir Homeoffice und Jobsharing-Modelle, unabhängig von der jeweiligen Funktionsstufe.

Sie erwähnen die Funktionsstufe: Ein weiteres wichtiges Thema ist das laterale Management. Was ist darunter zu verstehen?

Beim lateralen Management steht eine Führung im Zentrum, die auf Augenhöhe geschieht. Ein Beispiel: Lange Zeit entschied die Geschäftsführung über relevante Fragen. Beim lateralen Management entscheiden auch die nachgeordneten Ebenen eigenständig. Die Kompetenzen der Mitarbeitenden stehen im Fokus, die Hierarchien werden flacher, die Verantwortung des einzelnen Mitarbeitenden nimmt zu. Es ergeben sich neue Aufgaben, der Job wird vielfältiger, aber auch anspruchsvoller.

Welche Karrieremöglichkeiten bietet die BLKB?

Die berufliche und persönliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden ist uns ausgesprochen wichtig. Dabei achten wir darauf, dass nicht nur Führungspersonen gefördert werden und gezielt Unterstützung in ihrer Weiterentwicklung erhalten, sondern auch unsere Fachspezialisten, die keine direkte Führungsverantwortung übernehmen. Bei der Fachkarriere steht umso mehr die Verantwortung für ein bestimmtes Thema im Vordergrund. Die heutige Führungsperson hat vielmehr die Aufgabe eines Coaches. Der Teambank-Spirit steht in unserem Arbeitsalltag im Zentrum.

Was zeichnet die BLKB weiter als Arbeitgeberin aus?

Wer bei der BLKB arbeitet, darf mitgestalten und hat Entscheidungsfreiheiten. Wir bieten attraktive, interessante Arbeitsstellen sowie erstklassige berufliche Perspektiven. Wir verzichten auf Rangtitel und überzeugen mit unseren Kompetenzen. Dies in einer Kultur des offenen Dialogs, gegenseitigen Respekts und Vertrauens. Wir wollen auch in Zukunft verlässlich und innovativ sein und unsere Position als Top-Arbeitgeberin weiter ausbauen.

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Daniel Kern on Email
Daniel Kern
Leiter Human Resources bei Basellandschaftliche Kantonalbank
Daniel Kern ist Leiter Human Resources der BLKB. Er gibt Einblicke in die Arbeitswelt der Bank.

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