In zwei Sekunden bezahlt: mit Swatch Pay & Co.

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Da tut sich etwas. Wenngleich erst zaghaft. Das Interesse an alternativen Zahlungsmitteln zu Münz und Nötli steigt aber auch hierzulande. Wie die Ergebnisse des «Swiss Payment Monitors» zeigen, einer Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und der Universität St. Gallen zum Zahlungsverhalten in der Schweiz, sind neue digitale Bezahlformen bei Schweizerinnen und Schweizer bereits gut bekannt. Über 70 Prozent derjenigen, die bereits kontaktlos oder mobil bezahlt haben, können sich vorstellen, dies in den nächsten Jahren vermehrt zu tun. Smartphones und Uhren machen dem Bargeld zunehmend Konkurrenz und sind womöglich die Antwort auf die Frage, wie wir in Zukunft bezahlen werden. Klar ist: 2019 muss eine Armbanduhr seinem Träger mehr bieten können, als die Uhrzeit anzuzeigen und als modisches Accessoire zu dienen. Diese Erkenntnis brachte den Bieler Uhrenfabrikant Swatch auf seine neueste Entwicklung. Swatch Pay ist der jüngste Spross im derzeit stark wachsenden Bereich der mobilen Bezahllösungen. Seit Ende Januar bei uns verfügbar, hat der neue Bezahldienst des Schweizer Traditionsunternehmens seit letztem Sommer bereits eine stattliche Anzahl Nutzerinnen und Nutzer auf dem chinesischen Markt überzeugen können. Nun also tritt Swatch Pay das Heimspiel an. Zurzeit sind vier Uhrenmodelle mit Bezahlfunktion im Angebot.

Das Wichtigste zu Swatch Pay im Überblick:

  • Mit Swatch Pay kann an sämtlichen kontaktlosen Zahlterminals in der Schweiz bezahlt werden, das heisst an drei von vier Verkaufsstellen.Es ist weder eine Verbindung mit dem Internet noch eine Batterie erforderlich. Auf das Bezahlen mit der Uhr ist Verlass, auch unter erschwerten Bedingungen.
  • Sicher ist sicher: Bei Beträgen über 40 Franken wird zur Sicherheit die PIN abgefragt. Bei Verlust der Uhr kann diese in der App gesperrt werden.
  • In wenigen Minuten einsatzbereit: App herunterladen, Kreditkarte einscannen und sie in einem ausgewählten Swatch Store mit der Uhr virtuell verknüpfen bzw. aktivieren.

Beim kontaktlosen Bezahlen mit Swatch Pay kommt ein NFC-Chip zum Einsatz, der unter dem Zifferblatt Platz findet. Um einen Einkauf zu bezahlen, hält der Kunde seine Uhr an das Zahlterminal an der Kasse, wie es auch bei Fitbit Pay und Garmin Pay der Fall ist. Die Bezahlung wird ausgelöst, der Betrag der verknüpften Kreditkarte belastet. «Es ist kein Geheimnis, dass hierzulande Bargeld und Debitkarten gern und oft genutzt werden», sagt Martin Zimmermann, Leiter Produktmanagement bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank. «Wir gehen aber davon aus, dass mobile Bezahlmöglichkeiten wie Twint und Swatch Pay in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werden.» Das Produkte- und Dienstleistungsangebot der BLKB wird entsprechend den Kundenbedürfnissen und technischen Möglichkeiten beständig weiterentwickelt. Sämtliche Mastercard-Kreditkarten der BLKB können mit Swatch Pay verknüpft und verwendet werden.

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Sibylle Mangold
Leiterin Marketing & Channels bei BLKB
Sibylle Mangold arbeitet seit 2016 bei der BLKB. Sie leitet die Abteilung Marketing & Channels.

2 Kommentare

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    Markus Boutellier am

    Wäre schön, wenn sich die BLKB auch dafür einsetzen würde, dass endlich auch Apple und Samsung Pay für die Viseca Kreditkarten angeboten wird (und nicht nur das leidige Twint).

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    • BLKB Administrator

      Guten Tag Herr Boutellier
      Die BLKB setzt sich bereits seit längerem dafür ein, dass Apple Pay wie auch Samsung Pay für die Viseca Kreditkarten angeboten wird.
      Zurzeit prüfen wir auch weitere Varianten wie wir diese Payment Services unseren Kunden zur Verfügung stellen können.
      Via die Travel Cash prepaid Karte im Angebot der BLKB ist Apple Pay wie auch Samsung Pay bereits heute möglich.
      Freundliche Grüsse
      Basellandschaftliche Kantonalbank

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