Swiss Innovation Challenge

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Im November wurden zum vierten Mal am Tag der Wirtschaft die Gewinner der Swiss Innovation Challenge prämiert. Lanciert wurde der Wettbewerb 2014 von der Basellandschaftlichen Kantonalbank zusammen mit der Wirtschaftskammer Baselland und der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Um was geht es?

Die Swiss Innovation Challenge ist ein acht monatiger Wettbewerb, bei dem die teilnehmenden Unternehmen in der Entwicklung von Innovationen unterstützt werden und ihre Ideen präzisieren können. Dementsprechend erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer drei Pitches, in denen sie ihre Geschäftsidee jeweils verfeinerter vorstellen können. Die Pitches dienen der Selektion der Teilnehmenden. Am Ende wartet auf die Bestplatzierten ein Preisgeld.

Gewinner Swiss Innovation Challenge 2018

1. SkAD Labs: Bernhard Petermeier (www.skadlabs.com)
Die Produktentwicklungssoftware SkeletonCAx beschleunigt den Entwicklungsprozess von Maschinenbauprodukten. SkeletonCAx ist ein  intelligentes System, das in der Lage ist, autonom Designs zu erstellen, physisches Verhalten zu simulieren und spezifische Optimierungsziele zu erreichen.
2. Involi: Mélanie Guittet (www.involi.com)
«OneSky – Safer Smarter Sky for All». Involi hat eine Onlineplattform gebaut, die eine Kollisionsvermeidung von Drohnen und Flugverkehr zum Ziel hat. Die Daten werden aus einem Netzwerk von verkleinerten  Kontrolltürmen gesammelt und online zur Verfügung gestellt.
3. Meditricks: Paul von Poellnitz (www.meditricks.de)
Meditricks will Medizinern das Lernen erleichtern. Anstelle tausende Seiten von Text auswendig zu lernen, werden Bilder erstellt. Denn Bilder bleiben in unserem Gedächtnis länger verankert. Drei Elemente machen das Wissen schnell, nachhaltig einprägsam: Mit Gedächtnishilfen (Memotechniken) und dem Einsatz von multiplen Medien (bspw: Videos), die von den Lernenden interaktiv erkundet werden sollen (Apps).

Wovon profitieren die Teilnehmer?

Während acht Monaten werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Weiterentwicklung Ihrer Produkteidee unterstützt. Dabei profitieren sie von:

  • persönlichen Coachings mit Praxisexpertinnen und -experten
  • Seminartagen / Workshops
  • einem Mentorship-Programm
  • verschiedenen spannenden Anlässen (z.B. Networking)
  • medialer Aufmerksamkeit und PR-Massnahmen

Wer kann teilnehmen?

Die Swiss Innovation Challenge richtet sich an Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung.  Gefragt sind Geschäftsmodellinnovationen, Produktinnovationen, Organisations-, Management-, Prozess- und Serviceinnovationen.

Ablauf der Challenge

Die Challenge ist in drei Phasen unterteilt. Jede endet mit einem Pitch.
Phase 1: Schärfen der Geschäftsidee und Erstellung einer Kurzpräsentation
Für die Zulassung zur ersten Selektionspräsentation ist die eigene Innovationsidee auf zwei A4-Seiten zu formulieren. Im ersten Pitch muss die Jury innerhalb von drei Minuten vom Innovationsvorhaben überzeugt werden. 50 Teilnehmer qualifizieren sich für die zweite Runde.
Phase 2: Erstellen eines Businessplans 
In der zweiten Runde ist ein professioneller Businessplan auf Basis des Innovationskonzepts zu erstellen. Die Realisierbarkeit steht im Vordergrund. Im Pitch muss die Jury innerhalb von fünf Minuten überzeugt werden. 25 Teilnehmer schaffen es in die dritte Runde.
Phase 3: Erstellen eines Implementierungsplans und einer Finalpräsentation
Der Businessplan ist in der letzten Runde mit einem detaillierten Umsetzungskonzept und Management-Summary zu ergänzen. Die Finalpräsentation dauert sieben Minuten, ist öffentlich zugänglich und wird vor einer erweiterten Jury gehalten. Die Jury setzt sich aus Angehörigen der Fachhochschule Nordwestschweiz, der Wirtschaftskammer Baselland, der Basellandschaftlichen Kantonalbank sowie externen Expertinnen und Experten aus Unternehmen und der Zivilgesellschaft zusammen.
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Scarlett Estermann
Scarlett Estermann hat den Master in Rechtswissenschaften abgeschlossen und arbeitet bei der BLKB in der Verkaufsführung Unternehmenskunden. Hier schreibt sie Artikel zu aktuellen KMU-Themen.

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