«Am meisten freue ich mich aufs Private Banking» – Interview mit Lara Walter

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Seit Anfang August absolviert die 15-jährige Lara Walter eine Lehre zur Kauffrau Bank bei der BLKB. Wir wollten von ihr wissen, wie es sich anfühlt, plötzlich nicht mehr jeden Tag zur Schule zu gehen und mit Menschen unterschiedlichen Alters zusammenzuarbeiten. Zudem hat uns interessiert, wie sich ihr Tagesablauf verändert hat. Das alles und einiges mehr haben wir Lara gefragt – herausgekommen ist ein spannender Einblick in die Welt einer Berufseinsteigerin, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

1. Wie fühlt es sich an, nicht mehr Schülerin zu sein, sondern ein Teil der arbeitenden Bevölkerung?

Grundsätzlich gefällt mir dieser neue Lebensabschnitt sehr gut. Es ist jedoch noch ein bisschen komisch für mich, nach dem Klingen des Weckers, dem Aufstehen und dem «Zmorge» mit meiner Mutter nicht mehr zum Unterricht, sondern zur Arbeit zu gehen. Auch wenn ich nach wie vor an zwei Tagen in der Woche die Schulbank drücke, ist es ungewohnt, die restliche Zeit im Büro zu verbringen.

2. Was ist die grösste Veränderung in deinem Tagesablauf?

Der entscheidendste Unterschied ist, dass ich nun den ganzen Tag unterwegs bin. Am Morgen gehe ich in der Früh aus dem Haus und bin erst am Abend wieder zurück. Und wenn nun jemand denkt, ich könne mich hinlegen und «chillen», täuscht er sich. Denn auch wenn das Sofa noch so gemütlich ist, der Schulstoff lernt sich leider nicht von allein.

3. Gehst du lieber zur Arbeit oder in die Schule?

Verglichen mit den Unterrichtstagen ist der Bankalltag um einiges abwechslungsreicher. Die Aufgaben, die mir dabei zugeteilt werden, erledige ich sehr gerne. Deshalb kann ich ganz klar sagen, dass ich lieber im Büro meine Arbeitskollegen unterstütze als in der Schule sitze.

4. Wie war dein erster Arbeitstag?

Alle Lernenden, welche neu angefangen haben, starteten mit den Einführungstagen. Dabei konnten wir uns untereinander kennenlernen und wurden zum Beispiel über das Bankkundengeheimnis aufgeklärt. Zudem wurden uns viele wichtige Informationen zu BLKB vermittelt. Ich fand es gut, dass wir am ersten Arbeitstag nicht gleich Vollgas geben mussten, sondern die Möglichkeit hatten, langsam anzukommen.

5. Wie empfindest du die Zusammenarbeit mit deinen Arbeitskollegen?

Am Anfang war ich ein bisschen zurückhaltend, weil in einem Büro natürlich ein anderer Wind weht als in einem Klassenzimmer. Dies legte sich aber ziemlich rasch, denn die Leute hier sind alle nett, offen und hilfsbereit. Sie haben mich sehr schnell aufgenommen und ins Team integriert.

6. Nun verdienst du zum ersten Mal dein eigenes Geld. Gibt es etwas, das du damit kaufen möchtest?

Ich habe mir vorgenommen, möglichst viel zu sparen, damit ich später die Welt bereisen kann. Insbesondere Neuseeland und Südamerika haben es mir angetan, dorthin möchte ich unbedingt. Ich hoffe nur, dass ich mein Geld zusammenhalten kann und es nicht für andere Dinge ausgebe. Aber zum Glück gibt es dafür ja Sparpläne.

7. Was sind deine Tipps für zukünftige Lernende?

Ich denke, man sollte vor allem offen sein, einerseits für neue Aufgabenbereiche, andererseits aber auch für Begegnungen mit Menschen. Bei Letzterem hilft es natürlich, wenn man dabei eine gewisse Freundlichkeit an den Tag legt. Gut ist zudem, wenn man sein Interesse deutlich zeigt, so ist das Gegenüber noch offener einem neue Dinge beizubringen. Aber das Wichtigste ist es meiner Meinung nach, stets sich selbst zu bleiben.

8. Wie sieht deine Zukunft aus, möchtest du bei der Bank bleiben oder hast du andere Pläne?

Ob ich längerfristig bei der Bank bleiben werde, weiss ich noch nicht. Auf jeden Fall gefallen mir die Aufgaben sehr gut und ich verstehe mich mit meinen Kollegen. Eines ist aber jetzt schon sicher: Nach dem KV werde ich die Berufsmatur nachholen. Und von da aus schaue ich weiter. Wer weiss, vielleicht reicht das Ersparte dann für meine Traumreisen? Erstmal freue ich mich aber darauf, die unterschiedlichen Abteilungen der BLKB kennenzulernen. Am meisten interessiert mich das Private Banking, denn es nimmt mich wunder, wie wir vermögende Kunden optimal beraten.

9. Warum machst du deine Lehre ausgerechnet bei der BLKB?

Für mich war schon immer klar, dass ich das KV bei einer Bank machen will und ich habe mich explizit nur auf KV-Lehrstellen beworben. Für die BLKB habe ich mich schliesslich entschieden, weil sie nicht allzu gross ist und dadurch sehr familiär. Mein Arbeitgeber nimmt pro Jahr zehn Lernende auf, in anderen Finanzinstituten sind es einige mehr. Dadurch werde ich besser betreut als andernorts, denn man nimmt sich viel Zeit für uns Lernenden. Zudem herrscht eine gute Stimmung unter den Auszubildenden. Zugegeben, manchmal ist es anstrengend, alles unter einen Hut zu bringen: Zu arbeiten, daneben noch zur Schule zu gehen und Tests zu schreiben, ganz zu schweigen vom CYP (CYP ist das Ausbildungszentrum für Banklernende der Schweiz, https://cyp.ch/). In meiner Freizeit engagiere ich mich ausserdem als Geräteturnerin im Turnverein Liestal und Füllinsdorf. Dennoch finde ich es eine spannende Lehrstelle, die mich mit tollen Leuten in Kontakt gebracht hat.

Erweckt der Beitrag Lust auf eine Banklehre bei der BLKB? Dann gibt’s mehr Informationen zu unseren Lehrgängen unter www.blkb.ch/banklehre.

Im gleichen Alter wie Lara? Wie sieht es bei euch aus, macht ihr eine Lehre oder geht ihr weiterhin zur Schule? Was hat euren Entscheid beeinflusst? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Valerie Seitz
Social Media & Content Management bei BLKB
Valérie Seitz ist Online Content Managerin bei der BLKB. Sie ist am Puls der sozialen Netzwerke und hält den Blog mit aktuellen Einblicken auf dem Laufenden.

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