«Mein Bankkonto weint»

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«Heute auf Amazon schon zu viel Geld ausgegeben. Und nächste Woche noch meine neue Brille. Mein Bankkonto weint.», schreibt Lars auf Twitter. Er ist Anfang 20, steht auf Online-Games und hatte kürzlich ein paar technische Probleme mit seinem Youtube-Kanal. Zum Internationalen Tag der Jugend wollen wir schauen, was für Jugendliche heute wichtig ist und wo wir als Bank einen Beitrag leisten können.

Etwa ein Fünftel der Weltbevölkerung ist zwischen 15 und 24 Jahre alt. Die Jugend von heute ist digital unterwegs, wird als Generation Instagram bezeichnet und würde sich das Smartphone am liebsten implantieren lassen. Stimmt das? Die Digitalagentur elbdudler ist der Frage nachgegangen «Wie tickt die Generation Z?» und hat kürzlich die Jugendstudie 2018 veröffentlicht.

93 % ständig oder häufig am Smartphone

98 % der Befragten im Alter von 14 bis 18 Jahren besitzen ein Smartphone. 93 % geben an, entweder «ständig aktiv» (42 %) oder «häufig aktiv» (51 %) zu sein. Nur gerade 7 % geben an, nur «für bestimmte Aktivitäten aktiv zu sein».

Was geht alles online?

Quelle: https://jugendstudie.elbdudler.de/files/elbdudler-jugendstudie-2018.pdf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wen wundert’s: E-Banking steht nicht auf der Hitliste bei der Frage «Für welche Aktivitäten nutzt du dein Smartphone?» Und trotzdem: Spätestens beim 25. Geburtstag machen 65 % der Kunden bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank E-Banking. Denn unabhängig davon, ob jemand eine Ausbildung macht, eine weiterführende Schule besucht oder gerade im Rahmen seines Zwischenjahrs den Globus umrundet: alle brauchen ein Bankkonto. Ohne Konto kein Lohn und ohne Bankkärtli kein bargeldloses Bezahlen und ohne Kreditkarte kein Online-Shopping.

Online-Shopping ist nicht kostenlos

Online-Shopping ist bei den Jugendlichen ein wichtiges Thema. Die Jugendstudie zeigt, dass die Mädchen diesen Kanal vor allem für Kleidung (86 %) und Schuhe (59 %) nutzen. Bei den Jungs dominiert auf der Online-Shoppingliste die Technik (86 %).

Quelle: https://jugendstudie.elbdudler.de/files/elbdudler-jugendstudie-2018.pdf

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: https://jugendstudie.elbdudler.de/files/elbdudler-jugendstudie-2018.pdf

Doch Online-Shopping kostet:

«Boom! würde es auch auf meinem Bankkonto machen. Die Schönheit kostet 850 Euro.», twittert Vivien. Und träumt dabei von einer E-Gitarre.

Wie bezahlen die Jugendlichen im digitalen Warenhaus? Ganz weit vorne steht Paypal. Beim Online-Bezahldienst wird einmalig die Kreditkarte hinterlegt; damit kann anschliessend mit wenigen Klicks bezahlt werden. Ein Fünftel der Befragten gibt an, dass sie beim Online-Shopping «über die Eltern» bezahlen. Das ist dann von Vorteil, wenn Mutti und Papi auch gleich die Rechnung übernehmen. Wer lieber unabhängig sein möchte, kann sich bereits ab 14 eine eigene PrePaid-Kreditkarte holen – ohne Unterschrift der Eltern.

Happy Schnäppchenjäger

Wer sich doch vom Bildschirm lösen kann und gerne mal in einem Laden einkaufen möchte, der ist mit der STUCard gut bedient. Sie kostet nichts, bringt dafür aber an vielen Orten Vergünstigungen. Trotz Rabatt: gratis gibt es nur selten. Daher ist es wichtig, immer den eigenen Kontostand im Auge zu haben. Das geht am einfachsten mit der Bank auf dem Smartphone, auch Mobile Banking genannt.

Für Lernende und Berufseinsteiger, die einen festen Lohn haben, lohnt es sich, neben dem normalen Konto für das Alltägliche auch noch eines zum Sparen zu haben. Im E-Banking kann Ende Monat das restliche Geld aufs Sparkonto übertragen werden. Mal schauen, was so in einem Jahr zusammenkommt, damit am Ende das Bankkonto lachen kann.

 

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Daniela Oliveri
Segmentmanagerin Jugend bei BLKB
Daniela Oliveri ist Spezialistin für Marketing und Vertrieb im Vertriebsmanagement der Basellandschaftlichen Kantonalbank. Ihr ist es ein Anliegen, dass auch die jüngeren Kunden die richtigen Lösungen für ihre finanziellen Anliegen bekommen.

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