mood@work: Unterstützung für das Management

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Sven Lüdin, Inhaber der SLconsilium GmbH und Gründer von mood@work, ist selber in einer Führungsposition und tagtäglich im Kontakt mit seinen Mitarbeitenden. Er kennt es daher aus erster Hand, dass die einen ihre Anliegen selbstbewusst einbringen, während die anderen zurückhaltender sind und sich eher nicht getrauen, ihre Meinung zu sagen. Dass sich beide Gruppen Gehör verschaffen können, ist jedoch ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit jedes Einzelnen. Mit mood@work will Sven die hiesigen Unternehmen für diese Problematik sensibilisieren und ihnen gleich ein Führungsinstrument in die Hand geben. Wir haben ihn besucht, um herauszufinden, wie sein Projekt zur Zufriedenheit in Unternehmen beitragen kann.

Die Idee dahinter

Um das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu steigern, sollten diese zuerst einmal angehört werden. Daher hat Sven als Erstes eine Excel-Datei mit diversen Fragen erstellt, die anonym beantwortet werden konnten. Und siehe da, plötzlich haben auch die stillen Teammitglieder eine Stimme erhalten. Angespornt durch diese Erfahrung stiess Sven auf ein junges Unternehmen, das ihm dabei half, die erste Version der heutigen Software zu entwickeln.

It’s called mood@work

Wie ist der Name mood@work entstanden? «Ich habe nach einem knackigen Namen gesucht, der etwas mit dem seelischen Zustand zu tun hat und diesen mit der modernen Arbeitswelt in Verbindung bringt.» Das Wort «mood» ist der englische Ausdruck für Stimmung, das «@» steht für das Digitale und «work» für die Mitarbeitenden und das Unternehmen. «Eigentlich wollte ich keinen englischen Firmennamen, da ich im Schweizer Markt tätig bin. Dieser Name hat mir aber so gut gefallen, dass ich ihn einfach nehmen musste», sagt Sven Lüdin.

mood@work im Vergleich

mood@work gibt Führungskräften und Mitarbeitenden ein praktisches Online-Tool an die Hand, mit dessen Hilfe sie Problemkreise bei der Zusammenarbeit identifizieren und gemeinsam an einer Lösung arbeiten können. Speziell daran ist, dass die integrierte Umfrage die Resultate nicht nur festhält, sondern bei wiederholter Anwendung auch eine nachvollziehbare Entwicklung aufzeigt. Dabei lässt sich eine Zeitspanne einstellen, nach deren Ablauf die Aufforderung zum Ausfüllen automatisch erneut verschickt wird. Durch die Repetition von jeweils elf identischen Fragen kann in kürzester Zeit ausgewertet werden, welche Situationen sich wie verbessert und welche Massnahmen etwas ausgelöst haben. «Derzeit gibt es kein vergleichbares Schweizer Produkt», sagt Sven nicht ohne Stolz. «Durch seine Funktionsweise ermöglicht unser Tool seinen Nutzern, sich gegenseitig besser kennenzulernen.»

Mitarbeiterzufriedenheit im Fokus

Damit ist die Erfolgsgeschichte aber noch lange nicht zu Ende, denn Sven hat noch viele Ideen zur Weiterentwicklung seines Tools. Das Erreichen des Crowdfunding-Ziels hilft ihm erstmal dabei, einige Updates zu realisieren. Eines davon wird sein, dass Führungskräfte die elf Standardfragen mit eigenen Fragen ergänzen können. Er hofft, dadurch weitere Kunden zu finden, welche bereit sind, etwas Innovatives mit ihren Mitarbeitenden auszuprobieren.

Start-up und Crowdfunding?

Für ein Crowdfunding hat sich Sven entschieden, weil er sein Projekt in wirtschaftlicher Hinsicht für noch zu wenig interessant für andere Finanzierungsformen hielt. Der Zufall will es nun aber, dass er dabei einen Investor gefunden hat, welcher nicht nur das Erreichen des Crowdfunding-Ziels massgeblich beeinflusst hat, sondern ihn noch weiter unterstützen will. Und das nicht nur monetär, sondern auch als Mentor. Beste Voraussetzungen also für einen erfolgreichen Beitrag zu einer gesunden Unternehmenskultur.

Das Crowdfunding der BLKB macht es möglich: Setzen Sie Ihre Ideen um. Wir unterstützen das kulturelle, sportliche und soziale Leben in der Region. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://www.blkb.ch/crowdfunding

 

Mehr über mood@work:

www.moodatwork.ch
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Valerie Seitz
Social Media & Content Management bei BLKB
Valérie Seitz ist Online Content Managerin bei der BLKB. Sie ist am Puls der sozialen Netzwerke und hält den Blog mit aktuellen Einblicken auf dem Laufenden.

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