Cybercrime: So können Sie sich schützen.

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Viele Hackerangriffe und Malwareinfektionen sind nur erfolgreich, weil sich die Opfer nicht genügend schützen. Mit fünf einfachen Schritten erhöhen Sie die Sicherheit deutlich. Dieser Gastbeitrag ist in Zusammenarbeit mit «eBanking – aber sicher!» entstanden.

Das Internet ist zu einem bedeutenden Bestandteil unseres Alltags geworden. Im Internet lesen wir die neusten Nachrichten, rufen Fahrpläne ab, bezahlen Rechnungen oder unterhalten uns mit Freunden und Bekannten. Doch unsere Computer, Smartphones und Tablets werden immer häufiger von Kriminellen angegriffen. Früher ging es insbesondere darum, auf sich aufmerksam zu machen, heute lockt das grosse Geld. Die Rede ist von Cybercrime.

Unter Cybercrime versteht man alle Straftaten, die unter Ausnutzung der Informations- und Kommunikationstechnik oder gegen diese begangen werden. Das Spektrum ist riesig und reicht von simplen Belästigungen einzelner Personen durch Spam, über das Eindringen und Verunstalten von Webseiten oder das Ausspionieren sensibler Daten, bis hin zu terroristischen Angriffen auf kritische Infrastrukturen.
Wo fangen Sie als Anwenderin oder Anwender nun aber an, um sich vor diesen Gefahren zu schützen? Welches sind die effektivsten Massnahmen, die einfach und ohne viel Informatik-Know-how umzusetzen sind? Schliesslich wollen Sie sich im Internet ja sicher bewegen können.

Fünf Schritte für Ihre digitale Sicherheit
Die gewünschte Sicherheit herzustellen, ist gar nicht so schwer, wie man denkt. Die folgenden fünf Schritte helfen Ihnen, sich vor Angriffen aus dem Internet und vor dem Verlust von Daten und der Privatsphäre zu schützen:

Schritt 1 – Sichern der Daten:
Wie wertvoll sind Ihre Daten? Sichern Sie diese regelmässig auf mindestens einem zweiten Medium und kontrollieren Sie, ob Ihre Daten tatsächlich gespeichert worden sind.

Schritt 2 – Schützen mit Virenschutzprogramm:
Welche Viren gelangen auf Ihren Computer, Ihr Tablet oder Ihr Smartphone? Praktisch keine, wenn Sie ein Virenschutzprogramm installiert haben.

Schritt 3 – Überwachen dank Firewall:
Haben Sie die «Türen» Ihres Computers oder Ihrer mobilen Geräte geschlossen? Eine aktivierte Firewall schliesst diese zuverlässig und überwacht den Internetverkehr auf Ihrem Gerät.

Schritt 4 – Vorbeugen mit Software-Updates:
Wer kann mehr für die Sicherheit Ihrer Programme tun als die Hersteller? Pflegen und versorgen Sie Ihre Programme und Apps regelmässig mit den neusten Updates. Damit sind Sie auf der sicheren Seite.

Schritt 5 – Aufpassen und wachsam sein:
Wie verhalten Sie sich verantwortungsbewusst? Glauben Sie nicht alles, was im Internet steht und surfen Sie stets mit einer gesunden Portion Misstrauen. Schützen Sie Ihren Computer und Ihre mobilen Geräte ausserdem mit einem sicheren Passwort.

Weitere Informationen und Anleitungen, wie die Schritte konkret umgesetzt werden, erfahren Sie auf dem Internetportal «eBanking – aber sicher!» unter https://www.ebas.ch/5steps.

Oder besuchen Sie einen Kurs in Ihrer Nähe und lernen Sie dabei, wie Sie Ihre Geräte absichern und wie Sie sich beim E-Banking schützen können. Weitere Informationen und Anmeldung unter https://www.ebas.ch/course.

Über «eBanking – aber sicher!»
Herzlichen Dank: Dieser Gastbeitrag ist in Zusammenarbeit mit «eBanking – aber sicher!» entstanden. «eBanking – aber sicher!» ist eine unabhängige Plattform der Hochschule Luzern – Informatik, die Sie dabei unterstützt, Ihre persönliche Informationssicherheit wahrzunehmen. Auf der Website https://www.ebas.ch finden Interessierte praxisnahe Informationen zu notwendigen Massnahmen und Verhaltensregeln für eine sichere Anwendung von E-Banking-Applikationen.
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Oliver Hirschi
Gastautor Oliver Hirschi ist Dozent für Informationssicherheit an der Hochschule Luzern – Informatik. Einerseits ist er in Lehraufträgen und andererseits in diversen Forschungs-, Entwicklungs- und Dienstleistungsprojekten tätig. Insbesondere ist er mit der Leitung der Dienstleistung «eBanking – aber sicher!» (www.ebas.ch) beauftragt.

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